Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg

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Kooperationsveranstaltungen

2017: Interkulturalität in der Schulverpflegung – Schmeckt es allen?

Ernährungsgewohnheiten sind Eckpfeiler jeder Kultur, häufig geprägt durch religiöse Speisevorschriften, soziale Gepflogenheiten, familiäre Gewohnheiten und das alltägliche Nahrungsmittelangebot.
In der Schule treffen Menschen mit durchaus vielfältigen kulturellen Hintergründen zu einem gemeinsamen Mittagessen. Um Fragen der Interkulturalität und deren Wirkungen auf die Schulverpflegung ging es in der inzwischen 5. Kooperationsveranstaltung der Vernetzungsstellen Schleswig-Holstein und Hamburg in der Rellinger Caspar-Voght-Schule.

icon: dokument Einladung_08.02.2017_interkult [pdf-Dokument 225 kb]

 

Esskulturelle Identität und Schulverpflegung: Enkulturation in die Ernährungspraxis

Dr. Daniel Kofahl_08.02.17
Dr. Daniel Kofahl_08.02.17

Der Ernährungssoziologe Dr. Daniel Kofahl beschrieb in seinem lebendigen Vortrag, dass die Ernährungskultur heute nicht mehr überwiegend statisch und von wenigen Auswahlmöglichkeiten determiniert ist, sondern sich zunehmend dynnamisch zeigt. Auch die Schulverpflegung muss sich somit mit einer immer komplexeren Ernährungskultur auseinandersetzten.

icon: dokument Esskultur_DK_08.02.2017 [pdf-Dokument 1263 kb]

 

Interkulturelles Schulessen – Erfahrungen aus der Praxis

Im Anschluss an die mit leckeren Snacks gestaltete Pause informierte Nikos Lukas von Transgourmet Deutschland die Teilnehmenden über die Anforderungen an ein interkulturelles Schulessen und die Möglicheiten der Umsetzung in die Verpflegungspraxis.

icon: dokument Handout_verpflegung international [pdf-Dokument 379 kb]

 

2016: Nudging in der Schulverpflegung: Wie Obst und Gemüse der Renner werden

Prof. Dr. Alena Buyx

Was wir essen und trinken sollen, um uns gesund zu ernähren wissen wir alle – auch die Schüler_innen. Allerdings fällt das Tun oftmals doch so schwer. Nur „gesunde“ Speisen in der Schulverpflegung anzubieten reicht offenbar nicht aus. Hier setzt das „Nudging“ an. Welche kleinen „Stupser“ können Schüler_innen unterstützen, eine gesundheitsförderliche Auswahl von Speisen und Getränken zu treffen, ohne sie durch Einschränkungen und Verbote zu bevormunden?
Antworten darauf gab Prof. Dr. Alena Buyx, Professorin für Medizinethik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Experimentelle Medizin, in ihrem Impulsvortrag auf der 4. Kooperationsveranstaltung der Vernetzungsstellen Schulverpflegung Schleswig-Holstein und Hamburg.

icon: dokument nudging_buyx_10.02.2016 [pdf-Dokument 4733 kb]

 
Nina Meyer

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte Nina Meyer, Vernetzungsstelle Schulverpflegung Schleswig-Holstein, die Ergebnisse ihrer Pilotstudie zum Nudging am Schulkiosk vor.

icon: dokument Vortrag_Meyer_Nudging_10.02.2016 [pdf-Dokument 906 kb]

 

2015: Schulverpflegung leichtgemacht Kommunikation, Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung

Die Schulverpflegung ist ein ganz besonderer Arbeitsbereich für Speisenanbieter. Die Organisation der Verpflegung erfordert die Kommunikation mit vielen Beteiligten. Differierende Ansprüche an die Speisenqualität und ein enges Korsett, was die Preise und das Speisenangebot betrifft, machen die Arbeit nicht leichter.
Wie gelingt es, mit den Kunden der Schulverpflegung und Verantwortlichen der Schulen in stetem und konstruktivem Austausch zu bleiben? Welche Verpflegungskonzepte bieten langfristige Perspektiven?

 

Zur Thematik der Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung in der Schulverpflegung referierte Stefanie Altemark, SKA Beratung, Konzepte für die Gemeinschaftsverpflegung.

Im Anschluss hatten die Teilnehmer_innen die Möglichkeit, sich an verschiedenen Ideentischen auszutauschen.

icon: dokument Input_Stefanie Altemark_2015 [pdf-Dokument 604 kb]

 

2014: Schulverpflegung 3.0

Ideentische

In vielen Schulen sind die ersten Schritte bereits getan: es gibt eine Kantine, es wurde ein Caterer gefunden, die SchülerInnen können tägliche eine warme Mahlzeit erhalten.
Häufig bietet die Schulverpflegung aber nach wie vor Zündstoff für Diskussionen, insbesondere was ihre Qualität und das langfristige Gelingen anbetrifft. Vor diesem Hintergrund führten die Vernetzungsstellen Schulverpflegung Hamburg und Schleswig-Holstein am 20.Februar 2014 in der Stadtteilschule Bergstedt eine Veranstaltung durch, um mit Entscheidern, Kümmerer und Interessierte Ansatzpunkte und Gelingensbedingungen für die Schulverpflegung zusammenzutragen und zu diskutieren.

icon: dokument Schulverpflegung 3.0_Einführung [pdf-Dokument 1002 kb]

 

Michael Thun, Koch, Lehrer und Berater, referierte in seinem Vortrag „Run oder Ruin? – Chancen und Fallen in der Schulverpflegung“ sehr kompetent über die komplexen Dimensionen guten Essens und Trinkens in der Schule.

icon: dokument Vortrag M. Thun_14.02.20 [pdf-Dokument 1739 kb]

 

2013: Schulverpflegung Kompakt

Am 23. Januar veranstalteten die Vernetzungsstellen Schulverpflegung Schleswig-Holstein und Hamburg ihre erste Kooperationstagung unter dem Motto „Schulverpflegung kompakt: Beispiele aus dem Norden“. Über 110 Interessierte aus Hamburg und Schleswig-Holstein kamen in das Gymnasium Harksheide in Norderstedt.

Schulleiter Gerhard Frische und Jan-Peter Bertram, Leiter des Fachbereiches Schule und Sport, Amt für Schule, Sport und Kindertagesstätten der Stadt Norderstedt begrüßten die Teilnehmenden in der Mensa der Schule.
Dr. Birgit Braun, Koordinatorin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Schleswig-Holstein und Silke Bornhöft, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Vernetzungsstelle in Hamburg führten in das Thema und den Ablauf der Tagung ein.
Über den Zertifizierungsprozess, was unbedingt zu berücksichtigen ist, welche Meilen- und Stolpersteine es gibt, darüber berichteten Maja Hofmeister und Manfred Heuer von der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund. Diese Schule trägt seit …. das Zertifikat „Schule + Essen = Note 1“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).

In sechs Workshops ging es um Fragen rund um die Organisation und Umsetzung eine guten Schulverpflegung – und um einen Blick über den Tellerrand: von Hamburg nach Schleswig-Holstein und umgekehrt

 

Dipl. Ing. Paul-Hinrich Wiechers stellte ein modulares Konzept zur Küchenplanung vor. Wesentliche Grundlagen im Hinblick auf spätere Änderungen und Erweiterungen sind beispielsweise eine Standortanalyse, Kenntnisse zu dem zu erwartenden Kundenkreis, eine frühzeitige Klärung des Betreibers und eine klare Vorgabe, wie die Versorgungs- und Verpflegungsaufgabe umgesetzt werden soll.

 

Birgit Uhlen-Blucha, Projektservice Ernährung, stellte das Projekt „Mehr ! Wasser", Kampagne des Landes Schleswig-Holstein und Nina Krauß, Hamburg Wasser, das Projekt „TrinkWasser macht Schule“ für Hamburg vor. Beide Initiativen stellen das Wasser-Trinken in der Schule in den Fokus.

 

Ein gutes Praxis-Beispiel zu einem Bestell- und Abrechnungssystem für die Schulverpflegung stellte Martina Tiemann, 1. Vorsitzende vom „Verein der Freunde des Gymnasium Harksheide e. V.“ vor. Sie berichtete, dass anfängliche Kritik und Bedenken von Eltern und Schülerinnen und Schülern diskutiert wurden. Die Umstellung fand danach absolute Akzeptanz bei allen Essenden – das sind ca. 400.

 

Hermann Schnauer von der Kommunalaufsicht und Schulen des Kreises Dithmarschen informierte im Workshop „Die Qual der Wahl eines Speisenanbieters für die Schule“ über das Vergaberecht, über Ausschreibung, Auslobung und Leistungsbeschreibung für Schleswig-Holstein

 

Corinna Rohmann, Verbraucherzentrale Hamburg stellte das Modellprojekt der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg „Lebensmittel aus der Region – für Schulen vor Ort“ im Rahmen von „Aus der Region – für die Region“ sowie Strategien zur Einführung regionaler und saisonaler Lebensmittel in der Schulverpflegung vor. Das Projekt wird durchgeführt von der Verbraucherzentrale Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW).

 
Infomarkt

Dr. Dieter Wilde, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg stellte im Workshop „Ernährungsbildung nachhaltig im Schulalltag verankern“ Chancen schulischer Ernährungsbildung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Dabei sind Angebote wie der aid-Ernährungsführerschein, die aid-SchmExperten und der HAG-Ernährungsbaukasten handlungsorientiert ausgerichtet.

Ein umfangreicher Marktplatz mit Anbietern aus unterschiedlichsten Bereichen der Schulverpflegung, zum Beispiel Caterer, Küchenausstattung, Wasserspender, Bestell- und Abrechnungssysteme, Automatenaufsteller, Projekte zur Ernährungsbildung und Verbraucheraufklärung bot den Teilnehmenden eine Plattform für Information, Austausch und Vernetzung. Fazit eines Besuchers: „Die Veranstaltung war für mich eine gelungene Mischung von Beispielpräsentation und Dienstleistungsunternehmen."

 

Archiv

 
Aktualisiert am: 24.05.18