Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg

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Praxisworkshops

Die Workshop-Reihe „Schulverpflegung - Praxis vor Ort“ versteht sich als ein Forum für Informationen und Austausch zu Themen rund um eine gelingende Schulverpflegung. Sie möchte an Schulverpflegung Interessierte eines Bezirks in Kontakt bringen. Unter dem Motto: „Wie machen es die Nachbarn?“ wollen wir eine Plattform anbieten, auf der Schulen ihre Erfahrungen vorstellen und voneinander lernen können.
Anhand von guten Beispielen aus der Praxis und im Austausch miteinander können sich so neue Impulse für die eigene Schulverpflegung ergeben.

 

Regionale Produkte in der Schulverpflegung

Zum Auftakt der Workshop-Reihe kamen am 25. Juni 2015 rund 20 Interessierte in die Stadtteilschule Bergedorf, um zu erfahren, wie regionale Produkte in die Schulverpflegung integriert werden können.
Christine Bastian stellte als schulische Koordinatorin das Projekt REAL vor und eröffnete die Veranstaltung.
Oliver Jalaß, (Koch der awo-Hamburg) und Katharina Holl (Stadt-Land-Fluss Hamburg) informierten über ihre Erfahrungen zu Chancen und Grenzen des Einsatzes regionaler Produkte in der Schulverpflegung.

icon: dokument Handout_holl_jalass_25.06.2015 [pdf-Dokument 232 kb]

 

Eine Führung durch die gläserne Produktionsküche rundeten den Vortrag ab.
Zum Abschluss stellte die Ökotrophologin Ulrike Kierstein am Beispiel des Regionalquizes und dar, wie die Thematik "regionale Produkte" in die Ernährungsbildung integriert werden kann.

 

Lebensmittelreste in der Schulverpflegung

Am 30. Juni 2015 lud die Vernetzungsstelle Hamburg zum zweiten Praxisworkshop ein. Gastgeberin war die Schule Beim Pachthof. Rund 1,9 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in der Gastronomie, in Großküchen und bei Veranstaltungen mit Catering pro Jahr im Abfall. Lebensmittelreste sind auch in der Schulverpflegung ein Problem. Bis zu 20 % der produzierten Speisen werden weggeworfen. Welche Möglichkeiten haben Schule und Küche, ressourcenschonender mit Lebensmitteln umzugehen? Welche Ansatzpunkte zur Abfallvermeidung sind erfolgversprechend? Wann dürfen Lebensmittelreste wiederverwendet werden?
Diese und weitere Fragen wurden im Workshop diskutiert.

 

Monika Thelosen von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg und der Kinderküche Altona beichtete über ihre eigenen Praxiserfahrungen. In einem Interview mit Renata Kubischok (Küchenleitung Schule Beim Pachthof) ging es um die Lebensmittelreste und deren Verringerung.

icon: dokument Lebensmittelreste_m.thelosen_30.06.2105 [pdf-Dokument 1934 kb]

 
Imbiss

Mascha Weihe (Lebensmittelkontrolleurin vom Bezirksamt Altona) informierte zu hygienischen und technischen Voraussetzungen für die Wiederverwendung von Lebensmittelresten.

 

Was können Schulen von „Leuchtturm-Projekten“ lernen

Am 17. September wurde die Workshop-Reihe der mit dem nun schon dritten Praxisworkshop im
„Tor zur Welt“ in Wilhelmsburg fortgesetzt. Knapp 30 Interessierte hatten die Gelegenheit, mehr über das dortige „Leuchtturmprojekt“ zu erfahren.
Christina Zurek von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung referierte über Planung und Prozess der Entstehung der Mensa und der Produktionsküche.
Der Betriebsleiter der Küche, Frank Mallon, berichtete aus der Praxis und erklärte die täglichen Vorgänge und Abläufe.

icon: dokument WSLeuchturm_cz_17.09.2015 [pdf-Dokument 4763 kb]

 

Beim anschließenden Rundgang durch die Produktionsküche gaben die beiden Referent_innen weitere informative Auskünfte und beantworteten die zahlreichen Fragen der Teilnehmer_innen.

 

Rund um den „DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung“

Wie sind die Inhalte des Qualitätsstandards zu verstehen, welche Hintergründe stecken hinter den Empfehlungen und welche Möglichkeiten der Umsetzung haben Schulen? Um diese und weitere Fragen ging es in dem 4. Praxisworkshop am 24. September 2015 im Gymnasium Hochrad. Dr. Elke Liesen von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gab viele Informationen und Tipps rund um den Qualitätsstandard.

icon: dokument Liesen_Qauli_24.09.2015 [pdf-Dokument 3967 kb]

 
Rund um den Qualistandard_24.09.2015

Im Anschluss gab es Gelegenheit für Austausch und Diskussion. Viele Teilnehmer_innen konnten neue Impulse und Ideen für die Umsetzung in der eigenen Schulen mitnehmen.

 

Gewusst wie?! – Effektive Zusammenarbeit im Mensaausschuss

In der Louise Schroeder Schule kamen am 18. November Lehrer_innen, Caterer, Eltern und weitere Interessierte zusammen, um mehr über die Aufgaben, Gründung und Arbeit eines Mensaauschusses zu erfahren. Susanne Kirsch von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung, gab in ihrem Vortrag hilfreiche Tipps, welche Regeln und Ziele beachtet werden sollten, damit ein Mensaausschuss effektiv und erfolgreich sein kann.

icon: dokument Vortrag_S.Kirsch_18.11.2015 [pdf-Dokument 4335 kb]

 

Wie die Schritte erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden können, berichteten Jenni Albrecht, Louise Schroeder Schule, und Michael Böss, ehemals Schule an der Burgweide. Sie beschrieben anschaulich, wie „ihre“ Mensaauschüsse sich gegründet haben, wie sich die Arbeit im Mensaausschuss gestaltet und wer dabei mitarbeitet.

 

Vegetarische Angebote in der Schulverpflegung – mehr als nur „mit ohne Fleisch“!

Am 03. Dezember 2015 lud die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg zum sechsten Workshop dieses Jahr in die STS Barmbek Emil Krause Gymnasiale Oberstufe ein.
Iris Lange-Fricke von der Vernetzungsstelle informierte über die unterschiedlichen Ausrichtungen der vegetarischen Ernährungsweisen und beschrieb die Vorteile einer vegetarischen Ernährung für Gesundheit und Klima. Weiter gab sie Ideen für vollwertige und schmackhafte Rezepte in der Schulverpflegung an die Teilnehmenden weiter.
Lena Heinrichs von der Vernetzungsstelle stellte die Anforderungen des DGE-Qualitätsstandards an eine vegetarische Verpflegung vor. Im Anschluss berichtete Carsten Knackendöffel, Lehrer an der STS Barmbek, über die Erfahrungen bei der Einführung und Umsetzung des Veggie-Days an seiner Schule.

icon: dokument Vortrag_ILF_03.12.15 [pdf-Dokument 2182 kb]

 

Weitere Ideen für vegetarische Gerichte in der Schulverpflegung finden Sie hier:

icon: dokument Vegetarischer Speisenplan_Sek1 [pdf-Dokument 498 kb]

 

Neuplanung oder Optimierung von Mensen und Speiseräumen – Tipps und Ideen rund um die Gestaltung

Eine Mensa zu planen oder auch zu optimieren ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten.
Welche ersten Schritte müssen gemacht werden, welche Rahmenbedingungen sind zu bedenken, was sollte beachtet werden, um die Mensa entsprechend den eigenen schulischen Anforderungen zu gestalten? Diese und weitere Fragen hatten die Teilnehmer_innen des Workshops am 04.02.2016 in den neuen Mensaräumen der Grundschule Thadenstraße im Gepäck.
Tina Zurek von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg referierte in ihrem Vortrag über wichtige Eckpunkte einer gelungenen Mensa und machte auf mögliche Stolpersteine aufmerksam. Susanne Humbert, Küchenleitung der Mensa, stellte das dortige Verpflegungskonzept vor und sorgte für eine leckere Stärkung in der Pause.

icon: dokument PDF_Küchenplanung_tz_04.02.2016 [pdf-Dokument 1803 kb]

 

Lernort Mensa – Schulverpflegung als Teil der Ernährungsbildung

Ernährungsbildung ist ein fester Bestandteil des Bildungsauftrags an Schulen und ein wichtiges Thema der schulischen Gesundheitsförderung. Auch die Schulverpflegung kann im Idealfall hierzu beitragen.
Häufig fehlt aber eine Einbindung der Schulverpflegung in das pädagogische Konzept der Schule. Dann finden sich die im Unterricht vermittelten Handlungsempfehlungen und Inhalte der Ernährungsbildung selten im täglichen „Essalltag“ der Schüler_innen in der Mensa oder am Schulkiosk wieder.
Beate Proll, Abteilungsleiterin LIB, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, informierte in Ihrem Input "Zwischen Kochshow und Posing" darüber, wie Ernährungs- und Verbraucherbildung in der Schule zeitgemäß gestaltet werden kann.

icon: dokument Ernährungbildung_bp_05.04.2016 [pdf-Dokument 287 kb]

 

Snack Attack – Wie können attraktive Snacks das klassische Mittagsangebot ergänzen?

Die Attraktivität der Mittagsverpflegung sinkt mit zunehmendem Alter der Schüler_innen. Statt der klassischen Mahlzeit werden lieber Snacks und kleine Gerichte zusammen mit Freunden verzehrt. Was wünschen sich eigentlich Heranwachsende? Antworten darauf gab der Input von Lena Heinrichs, Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg.

icon: dokument ws_snack attack_27.04.2016_trends_lh [pdf-Dokument 1278 kb]

 

Im Anschluss stelte Susanne Kirsch, Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hamburg, in ihrem Vortrag die neue Broschüre „Snacks an weiterführenden Schulen“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) vor. Es gab anschauliche Infos rund um das Thema Snacks und neue Ideen zu gesundheitsfördernden Snackrezepten. Die Caféteria-AG des gastgebenden Charlotte-Paulsen-Gymnasiums berichtete von ihren Erfahrungen bei der Umsetzung eines guten Sanckangebots in die Praxis. Passend zum Thema wurden die Teilnehmer_innen in der Pause durch gesunde und leckere Salate aus der Mensa versorgt.

icon: dokument snack attack_27.04.2016_sk [pdf-Dokument 2830 kb]

 

Wiederholung: Neuplanung oder Optimierung von Mensen und Speiseräumen

Auf Grund der großen Nachfrage wurde am 30. Mai 2016 ein zweiter Workshop zum Thema „Neuplanung oder Optimierung von Mensen und Speiseräumen-Tipps und Ideen rund um die Gestaltung“ durchgeführt. Es kamen rund 30 Interessierte in den Räumen der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung zusammen, um Fachinformationen einzuholen und sich auszutauschen. Tina Zurek von der Vernetzungsstelle informierte über wichtige Schritte, die bei der Organisation der Schulverpflegung bedacht werden sollten. Anhand von anschaulichen guten und weniger guten Beispielen aus der Praxis referierte sie u.a. über wichtige Rahmenbedingungen, Gestaltung der Essensausgabe, Lärmschutz und Multifunktionalität von Speiseräumen.

icon: dokument Ws_küchenplanung_2_30.05.2016_tz [pdf-Dokument 3206 kb]

 

Snackangebote an weiterführenden Schulen – Tipps und Rezepte in Theorie und Praxis

Am Dienstag den 27. September 2016 ging es erneut rund um das Thema "Snacks" an Schulen. Das besonderes an diesem Workshop war der Praxisteil. Hier konnten die Teilnehmer_innen ind kleinen Gruppen diverse Snacks selbst herstellen und in großer Runde gemeinsam verkosten. Lesen Sie weiter...

 

Der „DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung“ als Instrument zur Bewertung

der Mittagsverpflegung - Der Titel klang recht sperrig. Die über 20 Teilnehmer_innen des am Dienstag den 04. Oktober 2016 in den Räumen der Vernetzungsstelle stattfindenden Workshops erlebten jedoch einen kurzweiligen Nachmittag. Marco Oehr, als Auditior der DGE für die Zertifizierung von Schulen und Caterern im Norden unterwegs, brachte den Zuhörer_innen die Empfehlungen des Qualitätsstandards näher. Zudem erhielten sie viele interessanten Informationen, z. B. welche Themenfelder für eine Zertifizierung besonders relevant sind. Anhand eines fiktiven Speisenplanes konnte ein „Speisenplan-Check“ in der Praxis durchgeführt werden. Hiermit kann eine schnelle Einschätzung erfolgen, in wie weit ein Speisenplan den Vorgaben des DGE-Qualitätsststandards in puncto Häufigkeiten und Qualitäten der Lebensmitteln entspricht.

icon: dokument ws_Qualia_check_04.10.2106 [pdf-Dokument 1607 kb]

 

Optimierung von Mensen und Speiseräumen – Tipps und Ideen rund um die Gestaltung

Am Montag, den 14. November 2016, fand der Workshop in der Mensa des Gymnasiums Oldenfelde und der Stadtteilschule Oldenfelde statt. Der Workshop war bereits der dritte zu dieser Thematik in diesem Jahr. Die Teilnehmer_innen hatten die Gelegenheit, die neue Vitalküche zu besichtigen, in der Schüler_innen beider Schulen mit täglich frisch gekochten Speisen versorgt werden. Peer und Nils Schmidt von Koch-Genuss Catering führten durch die Küche und beantworteten die zahlreichen Fragen der Teilnehmenden.

icon: dokument Handout_14.11.2016 [pdf-Dokument 3209 kb]

 

Geschmackssache?! Qualität und Sensorik in der Schulverpflegung

Geschmäcker sind sprichtwörtlich verschieden. Am 25. Januar 2017 trafen sich die Teilnehmenden des Workshops in der Schule Genslerstraße in Barmbek. Susanne Kirsch von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung führte in die Grundlagen von Sensorik und Geschmack ein. Wie entwickelt sich die Fähigkeit, Lebensmittel und Speisen geschmacklich zu bewerten, welche Sinneseindrücke machen den Geschmack von Lebensmitteln aus und welche Prüfverfahren gibt es in der Sensorik waren u.a. Inhalte ihres Vortrags.
Alexander Phillip, Betriebsleiter beim Caterer Alsterfood , berichtete über die Bedeutung von Verkostungen als Instrument der Qualitätssicherung.

icon: dokument ws_sensorik_25.01.2017 [pdf-Dokument 1850 kb]

 

Im Anschluß hatten die Teilnehmer_innen bei einer angeleiteten Verkostung Gelegenheit, die neuen Kenntnisse gleich in die Praxis umzusetzen. Hier wurde deutlich, dass es nicht so einfach ist, den Geschmack von Speisen zu beschreiben. Die Aufstellung mit Vokabular ist hier hilfreich:

icon: dokument Vokabular_Sensorik [pdf-Dokument 189 kb]

 

Arbeitsblatt für die Duchführung einer Verkostung

icon: dokument Verkostung_Arbeitsblatt [pdf-Dokument 170 kb]

 

Wiederholung des Workshops Qualität und Sensorik

ws-Sensorik_2_10-05.2017

Da der erste Workshop zu dem Thema schnell ausgebucht war, veranstaltete die Vernetzungsstelle einen weiteren Workshop zur Qualität und Sensorik in der Schulverpflegung. Am 10. Mai waren wir Gäste in der Grundschule Hinsbleek in Poppenbüttel. Dank der Unterstützung des Caterers Porschke konnte ein vegetarisches Menü, welches auch die Schüler und Schülerinnen an diesem Tag gegessen hatten, von den rund 30 Teilnehmenden verkostet und bewertet werden. Wieder einmal war das Erstaunen groß, dass das Essen so unterschiedlich eingeschätzt wurde. Hier zeigten sich deutlich die Parallelen zum Verpflegungsalltag in den Schulen!

 

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Aktualisiert am: 24.05.18